Feed

Nicht Portfolio, aber ein Zeitstrahl von Bildern, die für mich irgendwo zwischen Schnappschuss und Portfolio liegen - ich aber einfach nicht immer genau weiß, wo.

Wieso braucht es einen Feed?

Ich liebe die Fotografie, und trotzdem muss ich immer wieder dagegen ankämpfen, sie mir nicht durch überkritisches Vergleichen kaputtzumachen. Ich neige dazu, mich an verzerrten Durchschnitten zu messen. Statt mich von der so wertvollen Gesamtheit der Fotografierenden inspirieren zu lassen, vergleiche ich mich mit denen, die mir besonders auffallen. Mit Fotografen, die das bereits Jahre oder Jahrzehnte länger machen, an Orten mit anderen Möglichkeiten fotografieren oder durch ihre Lebensumstände ein anderes Zeitbudget haben. Diese Flut an Vergleichen sorgt bei mir mitunter für eine Paralyse. Sie hindert mich daran, den Wert meiner eigenen Fotografie wahrzunehmen. Für die Bilder, bei denen es mir nicht gelingt, gibt es den Feed.